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Design Basics: Von der Idee zum ProduktQuelle: amazonISBN: 3721205170 26,00 EUR
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Features
Beschreibung
Kunden Meinungen
Hilfreich für den Einsteiger, vielleicht auch für den Fortgeschrittenen
Datum:30.01.2010 - Rating: 5/5Ich habe das Buch in der älteren Version im Studium, im Rahmen einer Entwicklung gelesen und mir jetzt privat die neue Auflage gekauft. Es geht vor allem, um das Herangehen an Entwicklungen/Erfindungen und das systematische Vorgehen. Logik und Kreativität haben dabei beide ihren Platz. Anders als reine Theoriebücher wird das ganze an einer ganzen Reihe von kleineren (Trinkflasche) und grösseren (Erntemaschine) Produkten beispielhaft erläutert. Viele davon sind betreute Studentenarbeiten, ein Teil vom Autor selbstentwickelte Arbeiten. Einige sind recht eindrucksvoll, andere weniger. Diese heben dafür die Berührungsangst auf. Es dient damit dem Einsteiger als guter Einstieg in die "Theorie" von Erfindungen/Entwicklungen. Und bringt Licht ins Dunkel, wie Produkte entstehen - sie fallen nicht vom Himmel. Auch beim zweiten lesen, nachdem ich mir die neue Auflage, die um ein paar neue Projekte ergänzt wurde, vom Inhalt bzw. der Theorie her weitgehend gleich geblieben ist, fand ich es immer noch interessant. Es dient der Verdeutlichung von dem, was man als nicht ganz grüner Designer/Entwickler meint schon zu wissen, mit dem man sich aber nicht oft genug auseinandersetzen kann. Es wurde mir auch schon von einem Designdozenten empfohlen. Kurz: man kann es durchaus weiterempfehlen. Ausserdem ist es eine nette Auflage, die auch dem Auge eine Freude ist.
Die kleine Didaktik zum Entwerfen von Produkten
Datum:17.07.2008 - Rating: 5/5
Herrn Prof., Dipl.-Ing. Gerhard Heufler (freiberuflicher Designer, Professor für Industrial Design in Graz) ist mit diesem Buch, das Bravourstück gelungen, viele wichtige Erkenntnisse für die Gestaltung von Produkten auf das Wesentliche reduziert in einem Taschenbuch (12,5 x 22 cm) mit 215 Seiten zusammenzufassen. Dabei stehen Bild und Text gleichberechtigt nebeneinander, so dass der Lesespaß und die Gedächtnisleistung stets aufrecht erhalten bleiben. Das Buch gliedert sich in eine Einleitung mit Betrachtung der geschichtlichen Wurzeln des Designs, dem Design aus Konsumentensicht, dem Design aus Produzentensicht, dem Design als Prozess, Fallstudien und einem Ausblick auf die Zukunft des Designs.
Heufler fokussiert mit visuellen Darstellungen die Beziehungen zwischen Konsument, Objekt und Raum. Er nimmt dabei auch kritische Stellung gegenüber den reinen Funktionalisten (Design, reduziert auf praktische und technische Funktion) und weist auch auf die Bedeutung der symbolischen Funktion (emotionale Bedeutung, Status, Zeitgeist, gesellschaftlich erfahrbar), der Anzeigefunktion (= das Produkt erklärt dem Konsumenten selbst seine Funktion über das Design, so dass eine Bedienungsanleitung entfallen könnte) und der ästhetischen Funktion (sinnlich erfahrbar) eines Produktes hin. Aus dieser ganzheitlichen Betrachtung entwickelt der Autor einen übersichtlichen Leitfaden zur Produktanalyse. Darüber hinaus zeigt er dem Leser am Beispiel eines Lawinen - Piepsers die Anwendbarkeit seines Analyseschlüssels am praktischen Beispiel unter zusätzlicher Berücksichtigung des Faktors "Kosten."
Eine explizite Betrachtung von Gestaltungselementen wie Material, Farbe, Goldener Schnitt, usw. unterbleibt. Es wird allerdings im Buch auf all diese Merkmale kurz verwiesen, so dass der potentielle Anwender sich diese autodidaktisch gezielt auf seine Produktsparte leitfadenorientiert erarbeiten könnte.
Angesichts gesättigter Märkte, die einen erhöhten Konkurrenzkampf zur Folge haben, ist auch eine Betrachtung des Designs aus Produzentensicht von Bedeutung. Es gilt sich von der Konkurrenz abzuheben, sich zu unterscheiden, Vorsprünge zu erzielen. Dazu kann Design wichtige Beiträge liefern. Großunternehmen verfügen meist über eigene Designabteilungen. Bei Kleinbetrieben liegt hier aber noch ein großes Entwicklungspotenzial, weil sie letztendlich keine Massenprodukte, sondern Problemlösungen für kleine, ganz bestimmte Marktsegmente anbieten. Deshalb sollte deren Design diesen speziellen Erfordernissen umso mehr genügen. Wenn dennoch die interne Präsentation oder die externe Vermarktung nicht funktionieren, dann ist auch das beste Design nicht von Nutzen. In diesem Zusammenhang werden vom Autor einzelne, wichtige Aspekte aus Produzentensicht kurz fokussiert.
Ausführlicher wird der Designprozess dargestellt. Graphische Strukturgramme sind dabei hilfreich. Heufler folgt dabei der üblichen Hochschuldidaktik und unterteilt den Prozess in die Phasen Recherchieren / Analysieren (Problemerkennung), Konzipieren (Bildung von Lösungsvarianten), Entwerfen (Problemlösung) und Optimieren / Ausarbeiten (Realisierung, Soll-Ist-Vergleich und Serienreife). Für den Ideenfindungsprozess werden Methoden wie Collage (auch mit beliebigen Bildern, die nicht zum Thema konkret passen müssen), Brainstorming, Briefing, Design als Verwirklichung von Worten (Adjektive, Substantive), usw. beschrieben. In der Konzeptionsphase sind die Lösungsvarianten von Bedeutung, die Heufler als Wirkungssysteme von Teilfunktionen in der Gesamtfunktion definiert. Erste Scribble - Entwürfe folgen in dieser Phase. Im Entwurfsprozess bietet der Autor leider keine exakte Beschreibung für ein Instrumentarium zur Reflexion der Lösungsvarianten, z.B. in Form eines morphologischen Kastens. Für den Gestaltungsprozess betont der Autor auch die Bedeutung von klassischem oder destruktiv-konstruktiven Brainstorming, Analogienbildung (vor allem von Erkenntnissen aus der Bionik), verschiedener Darstellungsmethoden und des Modellbaus. Für den professionellen Modellbau werden auch moderne Methoden, wie z.B. das Rapid - Prototyping empfohlen.
Im fünften Kapitel wird dann der Einsatz des vorab beschriebenen methodischen Repertoires an praktischen Fallstudien aufgezeigt. Die Produkte sind optisch ansprechend und das Design passt zum aktuellen Zeitgeist.
Der Schwerpunkt des Buches liegt in der Methodik. In diesem Zusammenhang ist es derzeit meiner Ansicht nach eines der ansprechendsten Bücher. Das Buch bietet dem Leser wie oben beschrieben nur wenig Hilfe bezüglich gestalterischer Elemente für ein ansprechendes bzw. gutes Design. Daher dürften die Zielgruppen dieses Buches vor allem interessierte Anwender, engagierte Unternehmer, neugierige Techniker oder angehende Gestalter aus verschiedensten Bereichen sein. Für literarische Fortbildung bezüglich eines guten und ausgewogenen Designs sollten Interessierte sich z.B. mit Büchern zur Gestaltpsychologie befassen, empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang sicher auch die Klassiker zum Goldenen Schnitt. Interessant zu lesen ist auch das Buch "Wahrnehmen und Falschnehmen" von Professor Axel Seyler. - Christoph Erlemeier -
Kompakt und umfassend zugleich. Methodiken zur Bewältigung komplexer Designaufgaben für Interface- und andere Produktdesigner.
Datum:29.04.2007 - Rating: 5/5In sehr kompakter, aber auch fachmännischer Weise beschreibt Gerhard Heufler das Grundlegende beim Produktdesign. Dieses Buch zeigt sehr deutlich, dass ein Produktdesigner, der seinen Beruf versteht, in allen komplexen Projektentwicklungen einsetzbar ist. Mit diesem Buch wird die Vielseitigkeit dieses Berufes deutlich und mit welchen Strategien man die vielen einzelnen Etappen einer Produktentwicklung meistern kann.
Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der mit der Lösung komplexer Gestaltungsaufgaben betraut wird. Das sind nicht nur die Industrialdesigner, sondern auch all jene, die sich mit Usability und mit dem Sortieren und Aufbereiten von Informationen innerhalb interaktiver Produkte beschäftigen. Insbesondere den Interfacedesignern ist dieses Buch ans Herz zu legen. So gut und zudem kreativitätsfördernd wurde bisher noch nicht über strukturelles Planen und Konzipieren geschrieben. Natürlich geht es hier ausschließlich um Produktdesign, aber da sollte man mal ruhig etwas abstrahieren, um das hier vermittelte Wissen nicht nur in der Schublade des klassischen Produktdesigners liegen zu lassen. Es ist eher als Vorteil zu sehen, dass sich das Buch hauptsächlich auf technische Produkte und Transportation Design bezieht. So lassen sich für den, der nicht in einer bestimmten Produktrichtung des Design spezialisiert ist, leichter die allgemein gültigen Bestandteile des Designprozesses entnehmen und assoziativ auf die eigenen gestalterischen Belange beziehen.
Die in diesem Buch behandelten Methodiken sind gerade auch für Interfacedesigner direkt übertragbar, auch wenn dies nicht immer sofort augenscheinlich wird.
Handlich, Übersichtlich. Motivierend
Datum:25.08.2005 - Rating: 5/5product design nicht nur als schöne hülle technisch definierter produkte. der designer als anwalt des konsumenten. der designer als integralist, vermittler zwischen techniker, konstrukteur, marketer und anwender. hintergründe aus der designtheorie und designgeschichte. darstellungen von designprozessen und methodischer designbewertung. denkanstöße design als qualitativen mehrwert in die produktentwicklung einzubringen. aufforderung als designer aktiv und selbstbewußt die vorgaben der techniker und marketer zu hinterfragen.
mir hat's gefallen und ich empfehle es gerne weiter!!
Design aus Österreich
Datum:05.01.2005 - Rating: 5/5Der Autor ist Studiengangleiter für Design an der FH Joanneum in Graz und spannt in dem 192 Seiten starken, reich illustrierten Paperback den Bogen von den geschichtlichen Wurzeln bis zur Zukunft des Industriedesigns. Zentrales Thema ist die Produktgestaltung im Spannungsfeld zwischen Konsument, Produzent und Designer. Er geht dabei eingehend auf die theoretischen Grundlagen sowie die komplexen Entwurfsstadien verschiedenster Produktentwicklungsprozesse ein. Zahlreiche Abbildungen aus Studien- und Diplomarbeiten der Fachhochschule zeigen eindrucksvoll, daß in Österreich eine neue Generation von gut ausgebildeten Auto- und Transportationdesignern heranwächst.
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