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Produktdetails

Schnellkurs Architektur

Schnellkurs Architektur

Quelle: amazon

ISBN: 3832190732
EAN: 9783832190736
Herausgeber: Dumont Buchverlag

14,90 EUR
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Features

Beschreibung

Ein Schnellkurs für annähernd 5000 Jahre Baugeschichte? Christoph Höcker ist der Kunstgriff gelungen, die Architekturentwicklung von den frühen Hochkulturen Mesopotamiens, Ägyptens und der Ägäis bis zu den Werken zeitgenössischer Architektur übersichtlich vorzustellen.

Die Baukunst der griechisch-römischen Antike und des byzantinischen Reiches findet in den zwölf Kapiteln genauso Beachtung wie die Architektur der ostasiatischen Hochkulturen oder des Islams mit seinen Sakralbauten, den Moscheen. Erläutert werden die Kultstätten und Siedlungsformen Altamerikas mit den dominanten Pyramiden der Maya und Azteken, die europäische Architektur der Romantik und Gotik, sowie die Renaissance mit ihren Sonderwegen, den englischen und französischen Schlössern des 16. Jahrhunderts. Auch die Baugeschichte des Barocks, des Klassizismus sowie des Jugendstils und der Moderne findet in dem fast 200 Seiten umfassenden Taschenbuch eine klare Beschreibung.

Die einzelnen Baustile werden durch prägnante Texte erläutert, ihre Merkmale durch Zeichnungen dargestellt und anhand zahlreicher Fotografien beispielhafter Bauwerke veranschaulicht. An den Seitenrändern aufgeführte Geschichtsdaten geben Aufschluss über den historischen Kontext der Bauepochen. Kurzbiografien zu den bekanntesten Baumeistern sowie ein Glossar wichtiger architektonischer Fachbegriffe runden den handlichen Schnellkurs ab.

Wie viele Titel der Reihe DuMont Schnellkurse bietet auch diese Ausgabe ein aufschlussreich und ansprechend dargestelltes Wissen, das eine rasche Orientierung in der Architekturgeschichte ermöglicht und auf eine weitere Auseinandersetzung mit der Baukunst Lust macht. --Stefan Meyer

 

Bilder

Schnellkurs Architektur
 

Kunden Meinungen

Hilft sehr im Studium oder im Beruf

Datum:22.04.2009 - Rating: 5/5

Mein Mann hat dieses Buch zur kleinen Weiterbildung beruflich gekauft und gelesen und war begeistert. Daraufhin haben wir es gleich noch einmal gestellt, für das Studium meines Bruders.

Ein - fast - unmögliches Thema, und doch gelungen!

Datum:29.11.2001 - Rating: 5/5

Die wichtigsten Fazetten der Architektur in aller Welt von der Prähistorie bis heute in einem Taschenbuch auf 192 Seiten darzustellen, ist schon ein gewagtes Unterfangen: nicht so sehr weil unendlich viele interessante Details natürlich nicht Berücksichtigung finden können, sondern weil eine solche kursorische Übersicht fast zwangsläufig zur puren geordneten Aufzählung gerät. Genau das ist hier jedoch vermieden. Christoph Höckers Buch liest sich für den Laien ebenso spannend wie für den, der sich bereits intensiv mit speziellen Gebieten der Architektur befasst hat. Wo immer man das Bändchen aufschlägt, ob zum alten Babylon, zu den minoischen Palästen auf Kreta, zu römischen Stadtarchitekturen, byzantinischen und westlich mittelalterlichen Kirchen, zu Renaissance, Barock, Klassizismus und Postmoderne, man findet charakteristische und historisch sprechende Beispiele und stimmige und fundierte Resumées des Autors. Gleiches gilt geographisch: Gewiss spielen Europa und, in der Moderne, Nordamerika eine herausragende Rolle; erfreulich stark sind aber auch der Vordere Orient und Mittelasien, sowie China und Indien und - für die ältere Zeit - auch Mittel-und Südamerika berücksichtigt: immer in klug ausgewählten und überzeugend präsentierten Ausschnitten. Dazu werden - kaum glaublich auf so begrenztem Raum - auch die verschiedenen grundsätzlichen Fazetten und Funktionen von Architektur prägnant vorgestellt: Entwurfsprozesse und -konzepte, Baumaterialien und -techniken, Planungs-und Ausführungsvorgänge, das Umgehen mit Raum, einzelne praktische und symbolische Nutzungen von Architektur und ihre kontextuale Einbindung in umgebende Ensembles. Immer wird deutlich gemacht, wie Architekturen aus spezifischen gesellschaftlichen Bedürfnissen, Anschauungen und Zielen - oft auch im Widerstreit unterschiedlicher Interessen - hervorgebracht, genutzt, erhalten und eventuell auch zerstört worden sind. Verständlicher Weise ist ist es im Großen und Ganzen die stolze, reiche und deshalb auch ansehnliche Architektur, die - wie in anderen Publikationen auch - hier vorgeführt wird. Doch auch dabei beweist der Autor einen weiten und vorurteilslosen Blick, wenn zum Schluss auch Armut und Bescheidenheit ins Gesichtsfeld gerückt werden; hier, wie überhaupt auf dem Feld des Unspektakulären und kaum bewusst Gestalteten, wäre noch mehr an Beispielen und Interpretation zu wünschen - was aber einige Seiten mehr Umfang bedeutet hätte! Das Buch ist graphisch hervorragend gestaltet; die Abbildungen haben für das kleine Format fast durchweg hohe Qualität. Insgesamt: eine Schatztruhe interessanter Architekturbeispiele und anregender und weiter führender Interpretationen.

 

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